Jeanne Larrouturou
© Andrin Winteler
Die französische Musikerin Jeanne Larrouturou lebt seit 2010 in der Schweiz. Nach einem Bachelorabschluss in Perkussion und einem Master in Musikpädagogik in Genf sowie einem spezialisierten Master in zeitgenössischer Musik in Basel ist sie als Performerin, Schöpferin und Organisatorin bei einer Vielzahl zeitgenössischer Musik- und interdisziplinärer Projekte aktiv. Seit 2011 ist sie Mitglied des Genfer Ensembles Batida, das für seine originellen Konzertkonzepte bekannt ist. In Basel trat sie 2022 dem Concept Store Quartet bei. Seit 2019 gehört sie zu den Kurator:innen der Konzertreihe Fracanaüm in Lausanne, und 2024 schloss sie sich dem Programmteam des Rümlingen Festivals an. 2023 entwickelte sie ihre erste Objekt-Theater- und Klangperformance ‹Objets trouvés #1› und arbeitet weiterhin an kollektiven und solistischen Kompositions-Projekten.
Als Performerin wird sie regelmässig zu Projekten in der Schweiz und in Europa eingeladen und hat mit zahlreichen etablierten Komponist:innen zusammengearbeitet (u.a. O. Adámek, A. Babel, J.-P. Drouet, A. Frank, A. Corrales, A. Kryeziu, K. Juillerat, S. Roux). Sie leitete mehrere Workshops zu spezifischen Themen (Musiktheater, Klangobjekte, grafische Notation) für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Besonders interessiert sie sich für die Erforschung der Grenzen zwischen Disziplinen und ästhetischen Formen.