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Werkinformation

Gordon Kampe: 7 Zwerge

Gordon Kampe: 7 Zwerge

Das Ensemble Ascolta war auf der Suche nach einem Kinderstück. Denn die 7 Musiker sind der Meinung, dass es wichtig ist, Musik für Kinder mit einer Geschichte zu verbinden und/oder dazu pädagogisches Material über das Stück hinaus anzubieten. Was liegt näher bei 7 Musikern als auf »Schneewittchen« zu kommen, sagte der Autor und Regisseur Manfred Weiß und schrieb den 7 Musikern eine Fassung auf den Leib und ihre Instrumente. Und die geht so: Die »7 Zwerge« waren eine berühmte Kapelle und mit Schneewittchen als Sängerin sogar super erfolgreich. Doch seit diese bei ihrem Prinzen ist, klappt nichts mehr… Gordon Kampe entwickelte kongenial zu diesem Libretto eine herrlich verrückte Musik, die auf die individuellen Charaktere ebenso eingeht wie auf die Instrumente des Ensembles Ascolta. Und alle Kinder können vor und nach dem Erlebnis ganz viel lernen darüber, was es heißt, gemeinsam Musik zu machen und zu singen. Denn: man glaubt es kaum, aber es stimmt: singen tun sie auch, die 7!
Juliane Votteler

 

»Sei nicht albern!« Wie oft ich das schon gehört habe! Vermutlich haben wir das alle schon mal gehört. Und warum sollte man sich daran halten? Die Zwerge jedenfalls nicht. Sie sind albern, bisschen ballaballaund: sie sind wirklich, wirklich traurig, weil ihnen das Schneewittchen abhandengekommen ist. Eigentlich bin ich seit 45 Jahren ein Zwerg, vermutlich der, der zu viel Nutella isst und rumlärmt. Macht nix. Albern und zerknirscht gleichzeitig sein ist okay, Hauptsache man hat ein paar Lieder griffbereit. In kaum einem anderen Genre fühle ich mich so frei und – wenn ich so sagen darf – auch so hemmungslos wie bei Kinderstücken, ohne die die anderen Stücke gar nicht möglich wären. Natürlich passt hier das Runde in das Eckige, natürlich gibt es Kinderlieder zum Mitsingen (bitte singen Sie alle mit, wirklich!) und natürlich gibt es hier Geräusche, Gequietsche und Geglitzer und Geschunkel! Traurig, albern, heiter, ernst… Alles gleichzeitig, wie ein Kindergeburtstag in Wanne-Eickel. Außerdem: wer schaut schon schmollend in einen Spiegel?
Gordon Kampe

Biografie

Gordon Kampe

Gordon Kampe

Gordon Kampe (*1976 in Herne) studierte nach einer Ausbildung zum Elektriker Komposition bei Hans-Joachim Hespos, Adriana Hölszky und Nicolaus A. Huber sowie Musik- und Geschichtswissenschaften in Bochum. Er wurde mehrfach ausgezeichnet u.a. mit dem Kompositionspreis der Stadt Stuttgarter (2007 und 2011), dem Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung und der Rom-Preis. Seit 2017 ist er Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich der Vokalmusik und des Musiktheaters. Die Genres reichen hier von experimentellen Formen und Stückentwicklungen, Live-Hörspielen über Musiktheater für Kinder bis hin zur Oper. Gordon Kampe mag Töne, Tanz und Lieder.

Biografie

Ensemble Ascolta

Ensemble Ascolta

Markus Schwind Trompete Andrew Digby Posaune Erik Borgir Violoncello Florian Hölscher Klavier Huber Steiner E-Gitarre Julian Belli Schlagzeug Bori Müller Schlagzeug

Das Ensemble Ascolta bereichert seit 2003 mit besonderem Klangbild und außergewöhnlichen Projekten die Neue Musik-Landschaft in Deutschland und Europa. Inzwischen hat Ascolta über 250 Werke für seine spezielle Besetzung angeregt und uraufgeführt, darunter Werke von Pierluigi Billone, Chaya Czernowin, Beat Furrer, Isabel Mundry, Olga Neuwirth und Hans Thomalla. Das Ensemble gastierte bei nahezu allen wichtigen Festivals für Neue Musik (u.a. Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für neue Kammermusik, Festival Eclat Stuttgart, Lucerne Festival, Ultima Oslo, Wien Modern) und folgte internationalen Konzerteinladungen etwa in die USA, nach Singapur oder Israel.
SCHLIESSEN
Die Möglichkeiten szenischer Konzertformate interessieren die sieben Musiker ebenso wie Grenzgebiete zwischen neuer, alter und populärer Musik. In der Zusammenarbeit mit Künstler/innen aus den Bereichen Video, Performance und Multimedia entstanden Projekte wie »Der absolute Film« und »Schatten« (in Kooperation mit ZDF/arte), Jennifer Walshes »meanwhile, back at the ranch«, Simon Steen-Andersens »Inszenierte Nacht« oder die musiktheatralische Produktion »Vor dem Gesetz« von Martin Smolka und Jiří Adámek.