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Sa. 07.02.
19:00Uhr
Theaterhaus, T1

BALKAN AFFAIRS

BALKAN AFFAIRS

Die fragile Kunst des Zusammenlebens

Triptychon

Ein Projekt der Neuen Vocalsolisten

 

 

1. Konzert

 

Hanan Hadžajlić: Requiem Ex Machina

für sechs verstärkte Stimmen (2022/23)

 

Jug Marković: NULA

für sechs Stimmen (2022)

 

Ana Pandevska: Electroacoustic mantra From Ex YU to EU

für Sopran, Mezzosopran und feste Medien (2023)

 

Nina Perović: Apparatus
für sechs Singstimmen, Elektronik und Video (2025)

 

Ylli Daklani: When all the leaves have been burned

für drei Stimmen (2025)

 

Petra Strahovnik: SCREAdoM

für fünf Stimmen, Klanginstallation und Elektronik (2023)

 

Helena Skljarov: The Blue Giraffe

für fünf Stimmen, Elektronik und Video (2023)

 

In einem erfahrungsreichen künstlerischen Prozess reflektieren sieben Komponist:innen aus den ex-jugoslawischen Staaten die Zeit der Balkan Kriege und die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen die Menschen des West-Balkan heute ihre gemeinsame Geschichte interpretieren.

Nüchtern, ironisch oder sarkastisch sprechen die sieben Werke von existenziellen Erfahrungen im Zusammenprall von Religionen und Ethnien, von Nationalismus, Ex-Yu-Sehnsucht und EU-Hype, Hyperinflation, physischer und psychischer Gewalt und vom radikalen Optimismus einer Nachkriegsgeneration. Ein Konzert von großer medialer und ästhetischer Vielfalt und größter Dringlichkeit.

 

 

2. Videoinstallation

The Fragile Art of Living Together

8-Kanal-Videoinstallation

 

Wie brisant, stressvoll und unerwünscht der Rückblick für ihre Elterngeneration istund wie neu diese Erfahrung daher für die jungen Komponist:innen selbst war, zeigt eindrücklich die 8-teilige Videoinstallation, die während des ganzen Festivals im Theaterhaus-Foyer, aber auch im Portal auf der ECLAT-Website zu erleben ist.

 

 

3. Coda

 

Ana Pandevska: Electroacoustic mantra »From ex YU to EU«.

Pass the word/clap game for six voices & tape

 

Nina Perović: Fracture für zwei Männerstimmen, Video und Elektronik UA

 

Helena Skljarov: neues Werk für Tenor solo UA

 

Petra Strahovnik: UnScream. The VoicelessThe Starving

Children in War Zones for tape and five singers

 

Hanan Hadžajlić: VOICES for voice, tape and video (2025/26)

I. Children of Abraham    II. My name is Eve

 

Jug Marković: #itistime für Video, Elektronik und zwei Stimmen

 

Aphoristische Blicke in eine ungewisse Zukunft: Die Coda ist der künstlerische Kommentar der Komponist:innen nach drei intensiven Jahren der Reflexion, in denen sie sich selbst und sich gegenseitig neu entdeckt haben.

 

 

Neue Vocalsolisten

Johanna Vargas, Sopran/Susanne Leitz-Lorey, Sopran/Chiara Ducomble, Alt/Martin Nagy, Tenor/Guillermo Anzorena, Bariton/Andreas Fischer, Bass

 

Videoberatung und Kompilation: Mladen Ivanović

Matthias Schneider-Hollek, Klangregie

 

 

Das Konzert wird von SWR Kultur mitgeschnitten

Der Sendetermin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben

Neue Vocalsolisten in BALKAN AFFAIRS
© Daria Kreuzberg/Festival Voices Berlin
Neue Vocalsolisten in BALKAN AFFAIRS
© Daria Kreuzberg/Festival Voices Berlin
Neue Vocalsolisten in BALKAN AFFAIRS
© Daria Kreuzberg/Festival Voices Berlin
Neue Vocalsolisten in BALKAN AFFAIRS
© Daria Kreuzberg/Festival Voices Berlin
Balkan Affairs, Uraufführung in Zagreb
© Vetran Metelko/Music Biennale Zagreb
Hanan Hadžajlić
© privat
Jug Markovic
© privat
Ana Pandevska
© privat
Nina Perovic
© Dusko Miljanic
Ylli Daklani
© privat
Petra Strahovnik
© Michael Aust
Helena Skljarov
© Duško Miljanić
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