Nadya Sayapina

Nadya Sayapina

Die Künstlerin, Performerin und Kunstdozentin Nadya Sayapina (*1989 in Belarus) konzentriert sich in ihrer Arbeit mit Performance, Multimedia, Installationen, Malerei, Texte und Kunsttherapie auf die Vermittlung, in der sie die Chance sieht, die Stimmen der »Anderen« sichtbar zu machen. Ihr Ausgangspunkt sind die persönlichen Geschichten von Angehörigen jener Gemeinschaften, denen sie auf die eine oder andere Weise selbst verbunden ist. Ihre Methoden beziehen sich auf die Praktiken der gemeinschaftsbasierten Kunst und der Aktionskunst, bei denen die Künstler:in die Aufgabe sieht, den Stimmen der Ausgeschlossenen Raum zu geben und das Thema mit den Mitteln der Kunst zu beleuchten.
Am 7. September 2020 wurde Nadya Sayapina zu Hause festgenommen und zu 15 Tagen Haft verurteilt, weil sie an einer kollektiven künstlerischen Aktion gegen Gewalt teilgenommen hatte. Im Oktober 2020 verließ sie Belarus.

Viktoriia Vitrenko

Viktoriia Vitrenko

Die Sängerin und Dirigentin Viktoriia Vitrenko (*1990 in der Ukraine) schloss 2012 ihr Studium in Dirigieren an der Nationalen Musikakademie der Ukraine bei Viktor Petrychenko ab. 2015 absolvierte sie ihren Bachelor in Chordirigieren bei Denis Rouger an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Ab 2014 studierte sie bei Angelika Luz und Georg Nigl im Masterstudiengang Neue Musik/Gesang.
Seither ist die vielseitige Musikerin sowohl als Dirigentinunter anderem des Kammerorchesters Pforzheim, des Concerto Tübingen, der Stuttgarter Philharmoniker, des Divertimento Ensembles und des Landesjugendensembles Neue Musik Baden-Württemberg als auch als Sängerin mit Auftritten in Musiktheater und zeitgenössischen projekten in zahlreichen Ländern Europas tätig.
Ihre Debut-CD »Scenes« (2019, AUDITE) mit Kammermusik von György Kurtág gewann den Supersonic Pizzicato und wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK-2019) und International Contemporary Music Awards 2020 (ICMA 2020) nominiert.
Der kulturelle und gesellschaftliche Austausch ist Viktoriia Vitrenko ein zentrales Anliegen. Sie sieht sich als Mittlerin für die ukrainische Kultur und setzt sich aktiv für einen Dialog ein. 2017 gründete sie zusammen mit Maria Kalesnikava und Jasmin Schädler die Initiative InterAkt, eine spartenübergreifende Initiative mit dem Fokus auf sozial-politische und technologische Themen.

Zhanna Gladko

Zhanna Gladko

Zhanna Gladko besuchte von 1997-2002 die Republikanische Kunsthochschule in Minsk, Belarus, und von 2002-2009 die Akademie der Künste in Minsk, Belarus. Ihre aktive künstlerische Laufbahn begann 2010. Der Schwerpunkt ihrer Arbeiten liegt auf der Betrachtung der Mechanismen von Kultur und Kunstgeschichte, der Rolle moderner Museen und Archive, auf Religion, Identitätskrise und Genderfragen. Einen wichtigen Fokus setzt sie auf Themen zu Identifikation und zu verschwommener, defragmentierter Identität.

Christoph Ogiermann

Christoph Ogiermann

Christoph Ogiermann (*1967 in Bad Pyrmont) begann 1990 auf Anregung von Erwin Koch-Raphael zu komponieren und schloss 2000 sein Kompositionsstudium bei Younghi Pagh-Paan an der Hochschule für Künste Bremen ab. Weitere wichtige musikalische und philosophische Studien bei Georges Nicolas Wolff und Nicolas Schalz. Er ist Komponist, Instrumentalist, Rezitator, Kurator, Mitbegründer des MusikAktionsEnsembles KLANK, Mitglied in den Künstler:innenKollektiven stock11 und TONTO (Graz), Mitglied und Künstlerischer Leiter der projektgruppe neue musik bremen, Gründer und Künstlerischer Leiter der Bremer Reihe REM für elektronische Musik. Er lebt in Bremen.

Lesia Pcholka

Lesia Pcholka

Lesia Pcholka (*1989 in Borisov, Belarus) untersucht in ihren künstlerischen Arbeiten und Forschungen das Alltagsleben, individuelle und kollektive Erinnerungen sowie soziale Fragen. Im Jahr 2015 machte Lesia Pcholka ihren Abschluss in Sozialpsychologie an der Minsker Innovationsuniversität. Darüber hinaus nahm sie an weiteren internationalen Bildungsprogrammen teil, wie ArtPlatform, Creative Enterprise, Nesta und Sputnik Photos. Lesia Pcholka ist die Gründerin der VEHA-Plattform und lehrt am European College for Liberal Arts in Belarus. Nach ihrer Verhaftung im März 2021 und anschließenden Repressionen musste Lesia Pcholka aus Belarus fliehen. Derzeit lebt sie in Polen.

Letter to Mom

Letter to Mom

»Vor mir liegt ein weißes Blatt Papier. In mir gibt es viele Worte und Bilder, die ich ausdrücken und in einen Brief verwandeln möchte. Ich möchte so schreiben, dass ich verstanden werde und nichts verzerrt wird.
Aber mehrere Ansichten und Wahrnehmungen können so viele Interpretationen hervorbringen, wie es Leser gibt. Manchmal erschrecke ich bei dem Gedanken, dass meine Worte verdreht werden und andere Menschen verletzen könnten. Aber ich kann nicht auf das Schreiben verzichten, denn Schreiben bedeutet, die Verbindung zu denen, die nicht bei mir sind, nicht zu verlieren, alles herauszulassen, es noch einmal zu erleben und es von außen zu betrachten. Auf einem Blatt Papier kann ich mir zumindest vorstellen, dass ich zurückbekommen habe, was ich verloren habemein Zuhause. Ich schreibe meine eigenen Briefe und sammle die Briefe anderer, um sie zu einem langen Archiv verschiedener Erfahrungen und Geschichten zusammenzufügen. Wenn ich darüber nachdenke, warum ich weiter schreibe, wird mir klar, dass ich immer noch auf eine Antwort hoffe.«

 

Nadya Sayapina begann ihr Projekt »Letter to Mom« im Januar 2021 und konnte es und im Rahmen eines Aufenthalts im Mystetskyi Arsenal in Kiew mit Unterstützung des Goethe-Instituts in der Ukraine umsetzen.

»Letter to Mom« befasst sich mit den Geschichten von Menschen, die Belarus dringend verlassen mussten und nun an neuen Orten ihr Leben aufbauen. Es basiert auf dreißig Interviews mit belarusischen Einwanderern, die die Künstlerin über mehrere Monate gesammelt hat. Das Projekt zeigt die emotionale Seite der Erfahrung von Vertreibung: persönliche Gefühle, das Gefühl, die Heimat zu verlieren, Hilflosigkeit und Verwirrung, Angst, Unsicherheit und Schuldgefühle. Die Künstlerin wandte sich Zeichnungen, Performances und Installationen zu, durch die das Publikum die von den Projektteilnehmern erlebten Emotionen nachempfinden und neu erleben konnte.

Die Entwicklung und Rekonstruktion des Projekts in verschiedenen Ländern ermöglicht es uns, das Thema der erzwungenen Migration in einem globaleren Kontext zu behandeln. »Letter to Mom« zeigt einen Blick auf alltägliche und unterschiedliche Dinge, die Migranten durchlebt haben, und versucht hörbar zu machen, was für sie schwer zu artikulieren ist.

 

Ihr Projekt mit Ausschnitten aus den Interviews dokumentiert Nadya Sayapina auf ihrer eigenen Website: https://lettertomother.com.ua/eng/

Nadya Sayapina

Die Künstlerin, Performerin und Kunstdozentin Nadya Sayapina (*1989 in Belarus) konzentriert sich in ihrer Arbeit mit Performance, Multimedia, Installationen, Malerei, Texte und Kunsttherapie auf die Vermittlung, in der sie die Chance sieht, die Stimmen der »Anderen« sichtbar zu machen. Ihr Ausgangspunkt sind die persönlichen Geschichten von Angehörigen jener Gemeinschaften, denen sie auf die eine oder andere Weise selbst verbunden ist. Ihre Methoden beziehen sich auf die Praktiken der gemeinschaftsbasierten Kunst und der Aktionskunst, bei denen die Künstler:in die Aufgabe sieht, den Stimmen der Ausgeschlossenen Raum zu geben und das Thema mit den Mitteln der Kunst zu beleuchten.
Am 7. September 2020 wurde Nadya Sayapina zu Hause festgenommen und zu 15 Tagen Haft verurteilt, weil sie an einer kollektiven künstlerischen Aktion gegen Gewalt teilgenommen hatte. Im Oktober 2020 verließ sie Belarus.

Vicious Circle

Vicious Circle

Ihre Performance Vicious Circle (Teufelskreis) basiert auf der Installation »Destroyed Piano«, die Zhanna Gladko 2015 geschaffen hat. Die Arbeit ist Teil des größeren Zyklus‘ »Inciting Force«, der der autobiografischen Geschichte der Künstlerin und ihrer komplexen Beziehung zu ihrem Vater gewidmet ist. Er hatte seine Tochter nach strengen Regeln und unter totaler Kontrolle erzogen, was irgendwann zu Konflikten führte. Im Rückblick offenbart sich für Zhanna Gladko in dieser persönlichen Erfahrung das patriarchalische Denken, das die belarusische Gesellschaft bereits in der Sowjetunion geprägt hat und bis heute der Erneuerung des Landes im Weg steht.

Im Jahr 2015 zerlegte der Vater in Abwesenheit der Tochter das Klavier, das Zhanna Gladko als Kind zu spielen gelernt hatte und das für sie auch Symbol einer inneren Befreiung war. Er ließ nur einige Teile des InstrumentsSaiten, Pedale…übrig. Der Künstlerin gelang es, die letzte Phase der väterlichen Zerstörung des Instruments zu filmen.

Für ECHOES Voices from Belarus gestaltet Zhanna Gladko einen Raum, der auf die Idee einer sakralen Zone verweist, einen Ort, der zu bestimmten Zeiten anziehend sein kann und dessen Anziehungskraft schwer zu überwinden ist. Es ist das Bild einer Heimat, einer Komfortzone, einer Gemeinschaft, eines magischen Kreises, der mystischen Praktiken* eigen ist. Etwas, das Schutz vor äußeren Kräften bietet, sich aber irgendwann in eine unüberwindbare Mauer oder einen Käfig verwandelt, der die Freiheit des persönlichen Ausdrucks einschränkt. Eine Falle, aus der man sich kaum befreien kann, wenn man sich nicht sein Recht auf Autonomie und Unabhängigkeit aneignet und behauptet.

 

* Das Bild eines Kreises, eines Rings, bezieht sich auf einen heiligen Raum, der bei magischen Praktiken verwendet wurde. Ein solcher Kreis wurde mit Holzkohle oder Kreide gezeichnet, um sich vor der Außenwelt zu schützen. Später wurde Messingdraht verwendet, um den Kreis zu bilden. Als besonders kraftvoll galt es, wenn die Menschen im Kreis standen und sich an den Händen hielten, so dass ein Kreis entstand, der die Menschen zu einer Gemeinschaft, einer Kraft, vereinte.

Zhanna Gladko

Zhanna Gladko besuchte von 1997-2002 die Republikanische Kunsthochschule in Minsk, Belarus, und von 2002-2009 die Akademie der Künste in Minsk, Belarus. Ihre aktive künstlerische Laufbahn begann 2010. Der Schwerpunkt ihrer Arbeiten liegt auf der Betrachtung der Mechanismen von Kultur und Kunstgeschichte, der Rolle moderner Museen und Archive, auf Religion, Identitätskrise und Genderfragen. Einen wichtigen Fokus setzt sie auf Themen zu Identifikation und zu verschwommener, defragmentierter Identität.

Invisible Trauma

Invisible Trauma

Seit Anfang August 2020 haben viele Medien weltweit die Geschichten von belarusischen Bürger:innen veröffentlicht, um auf die extreme physische Gewalt in den Haftanstalten des Landes aufmerksam zu machen. In diesen Berichten werden zwar körperliche Schäden wie blaue Flecken und jahrelange Gefängnisaufenthalte geschildert, doch der emotionale Tribut, den die staatliche Gewalt von ihren Opfern fordert, wird nur selten erwähnt. Inmitten der erschreckenden Details von illegalen Inhaftierungen, Schlägen und Folter übersehen wir oft andere, ganz alltägliche Erscheinungsformen der Unterdrückung. Ständige Angst, Hilflosigkeit, Paranoia, mangelnde Sicherheit oder Schwierigkeiten, das Land zu verlassen, werden überhaupt nicht erwähnt, weil es »ernstere Probleme zu bewältigen gibt«. Infolgedessen werden Tausende von Belarus:innen mit ihren Traumata allein gelassen, ungehört, unbemerkt und unsichtbar.

Unmittelbar nach den Wahlen im Herbst 2020 begann ich, Geschichten zu sammeln und die Befragten zu fotografieren. Zu dieser Zeit wurde jede kritische Aktivität gegenüber dem Staat immer gefährlicher. Die Veröffentlichung meines Dokumentarfilmprojekts »Invisible Trauma« wurde im Herbst/Winter 2020 in drei bekannten belarussischen Medien blockiert. Es war für mich nicht sicher, das Projekt fortzusetzen, da Aktivismus und öffentliche Äußerungen verfolgt wurden.

Als die Repressalien zunahmen, begannen die Menschen, indirekte Symbole zu verwenden, um ihren Protest auszudrücken. Nachdem die weiß-rot-weiße Kombination vom Regime als extremistisch eingestuft worden war, wurde sie durch ein weißes Blatt Papier in den Fenstern ersetzt. Selbst ein leeres Blatt Papier konnte zu einer Verhaftung führen. Dieses Bild zeigt genau, wie absurd und gefährlich das System des Regimes ist.

Da ich mit den Medien nicht mit den üblichen dokumentarischen Methoden arbeiten konnte, begann ich, den Online-Raum zu nutzen und mit weißem Papier auf einem Glas als Bild der Unsichtbarkeit zu arbeiten. Ich schuf einen Chatbot in Telegram, um anonym Geschichten zu sammeln, und einen Instagram-Account, auf dem Geschichten veröffentlicht werden, die von anderen Menschen erzählt werden.

Ich porträtiere meine Probanden nicht mehr und treffe mich auch nicht mehr persönlich mit ihnen. Stattdessen schaffe ich einen Raum, in dem sie selbst ein Foto machen und ihre Geschichte anonym aufschreiben können. Die Gesichter dieser Menschen sind hinter einer Maske in Form eines weißen Blattes Papier verborgen, oder durch diese Maske, die ich auf Instagram erstellt habe. Der virtuelle Raum ist der einzige, den wir haben, um unseren Protest auszudrücken.

Bis heute sind alle unabhängigen Medien im Land blockiert, und mehr als 200 Nichtregierungsorganisationen werden aufgelöst. Es gibt keine einzige unabhängige Kunstgalerie im Land, und die Aktivisten werden verfolgt. Derzeit gibt es mehr als 700 politische Gefangene, deren Strafen zwischen 2 und 18 Jahren liegen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 40.000 Menschen aufgrund politisch motivierter Anschuldigungen für 10 bis 45 Tage inhaftiert oder mit hohen Geldstrafen belegt. Das Gesetz funktioniert heute in Belarus nicht, es gibt nur Repression, Folter in den Gefängnissen und endlose Angst.
Lesia Pcholka

Lesia Pcholka

Lesia Pcholka (*1989 in Borisov, Belarus) untersucht in ihren künstlerischen Arbeiten und Forschungen das Alltagsleben, individuelle und kollektive Erinnerungen sowie soziale Fragen. Im Jahr 2015 machte Lesia Pcholka ihren Abschluss in Sozialpsychologie an der Minsker Innovationsuniversität. Darüber hinaus nahm sie an weiteren internationalen Bildungsprogrammen teil, wie ArtPlatform, Creative Enterprise, Nesta und Sputnik Photos. Lesia Pcholka ist die Gründerin der VEHA-Plattform und lehrt am European College for Liberal Arts in Belarus. Nach ihrer Verhaftung im März 2021 und anschließenden Repressionen musste Lesia Pcholka aus Belarus fliehen. Derzeit lebt sie in Polen.

Echoes – Voices from Belarus III

2
01.02.
20:00
Hospitalkirche
Nadya Sayapina Konzept, Video, Performance Viktoriia Vitrenko Komposition, Gesang, Performance Zhanna Gladko Konzept, Video, Performance Christoph Ogiermann Komposition, Violine, Elektronik Gareth Davis Komposition, Klarinette, Elektronik Lesia Pcholka Konzept, Video Rohrer-Lied-Ensemble

Nadya Sayapina: Letter to Mom

für Akteurin, Sängerin, Tape und Video (2021/22)

Zhanna Gladko: Vicious Circle

für Akteurin, Violine, Live-Elektronik und Video (2021/22)

Lesia Pcholka: Invisible Trauma

für Chor, Bassklarinette, Elektronik und Video (2021/22)

Digitaler Konzert-Stream ab 2. Februar 18:00 Uhr

 

2. bis 5. Februar:
Video-Musik-Installation in der Hospitalkirche

 

Mittwoch, 2. Februar, 15:30-18:30
Donnerstag, 3. Februar, 15:30-18:30
Freitag, 4. Februar, 15:30-18:30
Samstag, 5. Februar, 11:00-14:00
Eintritt frei

 

»Inmitten der erschreckenden Details von illegalen Inhaftierungen, Schlägen und Folter übersehen wir oft andere, ganz alltägliche Erscheinungsformen der Unterdrückung. Ständige Angst, Hilflosigkeit, Paranoia, mangelnde Sicherheit oder Schwierigkeiten, das Land zu verlassen, werden meist überhaupt nicht erwähnt. Infolgedessen werden Tausende von Belarus:innen mit ihren Traumata allein gelassen, ungehört, unbemerkt und unsichtbar.« (Lesia Pcholka)

 

Hunderttausende Belarus:innen haben seit der gefälschten Präsidentschaftswahl im August 2020 ihr Land verlassenvor allem Künstler:innen und IT-Spezialist:innen, eine junge, aufbruchsfreudige Generation, deren Hoffnungen auf Demokratie und das Mitgestalten einer zukunftsgewandten, humanen Gesellschaft durch die brutale und zynische Gewalt des diktatorischen Regimes jäh gestoppt wurde. In ECHOES finden ihre Erfahrungen einen künstlerischen Ausdruck und Widerhall: Die Musik reagiert auf diese Werke, ist Kommentar oder Widerpart, begleitet oder verstört. Aus Bild, Text und Klang entsteht ein differenziertes wie eindringliches Narrativ über das Drama in unserem europäischen Nachbarland.

Eine Produktion von Musik der Jahrhunderte/Festival ECLAT in Kooperation mit den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

 

Mit freundlicher Unterstützung des Hospitalhofs.