Friederike Scheunchen
© Marc Wilhelm
Die Dirigentin Friederike Scheunchen verfügt über ein außerordentlich breites Repertoire im Opern-, Sinfonie und Ensemblebereich, von alter bis zeitgenössischer Musik bis hin zu experimentellen Formaten: Sie dirigierte unter anderem Ensemble Modern, Stuttgarter Philharmoniker (Debüt 2026), Ensemble Musikfabrik, Göttinger Symphonieorchester, Klangforum Wien (Debüt 2027), Philharmonisches Orchester Trier, Junge Deutsche Philharmonie, Ensemble Resonanz, Ensemble Recherche, Ensemble Ascolta, Bundesjugendorchester, Freiburger Barockorchester (Debüt 2026) sowie SWR Vokalensemble. Dirigate führten sie in renommierte Häuser wie die Elbphilharmonie Hamburg, nach Harvard (USA) und in die Laeiszhalle Hamburg, wo sie gemeinsam mit Matthew Herbert ein Bundesliga-Fußballspiel live vertonte.
Neben ihrer zahlreichen internationalen freiberuflichen Tätigkeit ist sie seit 2023 als Dirigentin und Assistentin von GMD André de Ridder am Theater Freiburg engagiert. Dort übernahm sie unter anderem die musikalische Leitung mehrerer Opern (u. a. Sara Glojnarićs Neuro-Moon [UA], Ellen Reids p r i s m [EA], Schöllhorn/Koffler Alles durch MOW [UA]) sowie Nachdirigate von Werken wie Leoš Janáčeks Jenůfa, John Adams Doctor Atomic, Georg Friedrich Händels Alcina oder Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Pique Dame und dirigierte in Sinfonie- und etlichen Familienkonzerten.
Sie verantwortete über 350 Uraufführungen und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen zeitgenössischen Komponist*innen. Für interdisziplinäre Projekte gründete sie Ensemble Scope. Seit 2021 wird sie vom Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats gefördert, welches sie 2023 in die renommierte ‚Konzertförderung‘ aufgenommen hat Von 2021 bis 2023 war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute. 2024 wurde ihr von der Stadt Freiburg das Stipendium des Reinhold-Schneider-Preises verliehen. An der Musikhochschule Freiburg leitet sie den Masterstudiengang Interpretation Neue Musik sowie Ensemble für zeitgenössische Musik.