Filippo Perocco ist als Komponist, Organist und Dirigent aktiv.
Seine Werke wurden von vielen renommierten Ensembles, Orchestern, Stiftungen und Festivals beauftragt, darunter die Biennale Musica di Venezia, Eclat, Ernst von Siemens Musikstiftung, La Fenice, L’imaginarie, Milano Musica, Rai Nuova Musica, Fondation Salabert, Sacem, Maggio Musicale Fiorentino, OPV, MdI ensemble, Ludus Gravis, Ravenna Festival, Teatro Lirico Sperimentale di Spoleto, Mata Festival, Teatro Lirico di Spoleto, Tilt Brass, Sentieri Selvaggi, Taschenopern Salzburg, Holland Symphonia, Dresdner Sinfonikern, Sinfonia Varsovia Orchestra, Orchestre National de Lorraine, Scharoun Ensemble Berlin, ModernArtEnsemble, Orchestra del Teatro La Fenice, Ixion, Aleph, Argento, Gaudeamus, Manca, Aspekte Salzburg, Warschauer Herbst, ExNovoMusica, Musica Strasbourg, Unerhörte Musik–Berlin, New London Wind Festival, Boston Harp Festival, Review of Belgrade, etc…
Als Dirigent arbeitete er neben seiner Tätigkeit bei L’arsenale mit verschiedenen Ensembles und Orchestern zusammen, darunter Ensemble U, Ensemble Prometeo, MdI ensemble, Neue Vocalsolisten, OPV, Orchestra Teatro Comunale di Bologna, ExNovo Ensemble, EuropaChorAkademie, OENM, United Instruments of Lucilin, Mannheimer Schlagwerk, Argento, ACME, Ecce und Metropolis.
»Inmitten der Sprachverwirrung, die in der heutigen Kunst (sogar in der Musik) herrscht, inmitten der Vielfalt oder sogar des Mangels an Regeln, die ein Komponist wählen oder neu erfinden muss, um sich durchzusetzen, hat Filippo Perocco beschlossen, sich außerhalb zu positionieren und einfach zu beobachten, was passiert. So webt er sich in die Risse von Formen ein, die sowohl durch Traditionen als auch durch Avantgarden stabilisiert wurden, er untersucht den Raum zwischen der Erzeugung von Klang und seiner Manifestation, er beobachtet den Moment unmittelbar vor der Wahrnehmung dieses Klangs, noch nicht als Teil einer Konstruktion, sondern bereits als verfügbares Material, um neue Formen zu erfinden. Er versetzt sich in den körperlosen Bereich, der das Wissen vorbereitet, und springt dann direkt auf die Bühne, um uns durch Musik nicht die Kontinuität oder das Wesen der Dinge zu vermitteln, sondern ihre fortwährende Zerbrechlichkeit und Unfassbarkeit.«
(Franco Enriquez Prize)