Ensemble Musikfabrik

Ensemble Musikfabrik

Helen Bledsoe, Flöte / Peter Veale, Oboe / Fie Schouten, (Bass-)Klarinette / Joshua Hyde, Tenorsax / James Aylward, (Kontra-)Fagott / Christine Chapman, Horn / Marco Blaauw, Trompete / Bruce Collings, Posaune / Melvyn Poore, Tuba / Ulrich Löffler, Minimoog, Keyboard / Benjamin Kobler, Klavier / Ghenadie Rotari, Akkordeon / Joao Pacheco, Schlagzeug / Rie Watanabe, No-Input Mixer / Ramon Gardella, Perkussion / Yaron Deutsch, E-Gitarre / Hannah Weirich, Turntables, Violine / Sara Cubarsi, Violine / Lola Rubio, Violine / Alfonso Noriega, Viola / Dirk Wietheger, Violoncello / Florentin Ginot , Kontrabass / Moritz Baerens, Kontrabass / Pierre Dekker, Kontrabass

Seit seiner Gründung 1990 zählt das Ensemble Musikfabrik zu den führenden Klangkörpern der zeitgenössischen Musik. Dem Anspruch des eigenen Namens folgend, ist das Ensemble Musikfabrik in besonderem Maße der künstlerischen Innovation verpflichtet. Neue, unbekannte, in ihrer medialen Form ungewöhnliche und oft erst eigens in Auftrag gegebene Werke sind sein eigentliches Produktionsfeld. Die Ergebnisse dieser häufig in enger Kooperation mit den Komponisten geleisteten Arbeit präsentiert das in Köln beheimatete internationale Solistenensemble in jährlich bis zu 80 Konzerten im In- und Ausland, auf Festivals, in der eigenen Abonnementreihe »Musikfabrik im WDR« und in regelmäßigen Audioproduktionen für den Rundfunk und den CD-Markt.
Ensemble Musikfabrik wird vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Clement Power

Clement Power

Clement Power (*1980) studierte an der Cambridge University und dem Royal College of Music und war anschließend als Assistent am London Philharmonic Orchestra und am Ensemble Intercontemporain tätig. Er arbeitet regelmäßig mit führenden Ensembles für zeitgenössische Musik wie dem Klangforum Wien, dem Ensemble Musikfabrik und Contrechamps zusammen. Er dirigierte kürzlich das Philharmonia Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das BBC Scottish Symphony Orchestra, das NHK Symphony Orchestra, das RSO Stuttgart, das Lucerne Festival Academy Orchestra, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, das Estonian National Symphony Orchestra, das Ensemble Intercontemporain, Avanti! Kammerorchester, Ictus Ensemble, Collegium Novum Zürich und das Münchener Kammerorchester. Er war Gast bei Festivals wie dem Lucerne Festival, der Salzburg Biennale, den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, Wien Modern, Acht Brücken, Aldeburgh, IRCAM Agora und vielen anderen. Power hat über 200 Uraufführungen dirigiert, darunter Werke von Georg Friedrich Haas, Péter Eötvös, Benedict Mason und neue Aufträge für die Instrumente von Harry Partch. Zu den Opernpremieren gehören Hèctor Parra Hypermusic Prologue (EIC / Liceu), Wolfgang Mitterer Marta (Opéra de Lille) und Liza Lim Tree of Codes (Ensemble Musikfabrik / Oper Köln).

Plenty for two. Eine idiosynkratische Allianz

Plenty for two. Eine idiosynkratische Allianz

Fülle, prachtvolle Fülle, Großzügigkeit.
Aus dem gesamten umfangreichen Körper des Ensembles strahlen zwei Instrumente eine besondere spektakuläre Weite aus. Die Großzügigkeit der Formanten, der Farben und des Spektrums der beiden Instrumente sagen viel über ihre musikalische und existentielle »Großzügigkeit« aus. Historisch gesehen haben sie einen langen Weg zurückgelegt, um, jaein solches Arsenal an Poesie und Verzückung entfalten zu können.

Aber hier sind sie weder Solisten noch »concertanti«, sie sind nautische Propeller hinsichtlich Kraft und Symbolik. Sie sind sowohl das Fundament als auch der Inhalt ihrer Behausungen. Die endlosen Ressourcen dieser beiden ermöglichen größere Diskurse über Introspektion, Spekulation, Jubel und Transzendenz.

Die Freude, sie in ihrer eigenwilligen Allianz zu betreuen, entspringt der einfachen Erkenntnis, dass Idiome keine Käfige sind, sondern nur Aufbrüche, und dass das, was möglich ist, noch vor uns liegt.
Oscar Bianchi

Oscar Bianchi

Oscar Bianchi verdankt seine ersten musikalischen Anregungen und Unternehmungen den Auftritten in Musikgruppen mit großer stilistischer Bandbreite während seiner Teenagerzeit. Nach einem Jahrzehnt intensiver und turbulenter akademischer Ausbildung (Mailänder Konservatorium, IRCAM, Columbia University) und Aufenthalten in verschiedenen Ländern wurden seine Vision und intellektuelle Sensibilität immer wieder neu herausgefordert. Sein Schaffen reicht von kleinen bis zu großen Formen: szenische und konzertante Musik, Instrumental- und Vokalmusik. Ein möglicher gemeinsamer Nenner ist die Besessenheit vom »Anderssein« und von der »Innerlichkeit« und eine ziemliche Störung durch das eigene »Déjà-vu«.

Einhergehend mit einem erneuerten Bündnis innerhalb des Orchesters sucht Oscar Bianchi in seinen letzten beiden Instrumentalkonzerten, »6 db« für sechs Kontrabässe (2021) und »Étoile« für E-Gitarre (2020, nach einer neuen Form der instrumentalen Würde. Zu seinen Auszeichnungen gehören erste Preise bei Gaudeamus, UNESCO (Rostrum), Music Theatre NOW, der deutsche Kritikerpreis und Residenzen in Berlin (DAAD), Warschau (U-jazdowski), Venedig (Centro Tedesco Studi Veneziani) und Florida (ACA). Mit großem akademischen Interesse gibt Oscar Bianchi regelmäßig Meisterkurse in den USA, Europa und Russland. Zwischen Berlin und der Schweiz lebend ist er stolzer Vater einer kleinen Tochter und Gründer und Leiter der International Young Composers Academy im Ticino.

Tolerance Stacks II

Tolerance Stacks II

»Tolerance Stacks« sind Berechnungen, die den Betrag der Abweichung bestimmen, den mechanische Teile tolerieren können, bevor die Maschine versagt.

In TOLERANCE STACKS II ist die »Maschine« das Stück. Ein Solistenquintett mit analogen elektroakustischen Instrumenten tritt in Dialog mit dem großen Ensemble, wobei alle ParameterHarmonie, Klangqualität, Tempo, Rhythmus, die Rolle von Solisten und Ensemble und die Wahrnehmung von Übergangszuständen –an die Grenzen ihrer Toleranz gedrängt werden. Die Sängerin singt Texte von zwei gegensätzlichen Persönlichkeiten, dem Erfinder Thomas Edison und dem Erfinder und Dichter Charles Cros.

In TOLERANCE STACKS II erforschte Annesley Black die Spannung zwischen Mensch und Maschine und das enorme Potenzial, das eine Übertragung von charakteristischen Eigenschaften elektroakustischer Instrumente auf »klassische« Instrumente eröffnet.

Klänge, die kurz vor dem Zerbrechen stehen vereinen sich zu einzigartigen Momenten, die eine unsentimentale Feier dessen zum Ausdruck bringen, was vergeht und nicht rekonstruiert werden kann….ein Akt des Widerstands gegen die Reduzierung unvorhersehbarer sensorischer Erfahrungen auf vorgefasste parametrische Abstraktionen.
Annesley Black

Annesley Black

Annesley Black (*1979 in Ottawa, CA) ist eine kanadische Komponistin und lebt in Frankfurt am Main. Ihre Werkliste umfasst verschiedenste Gattungen, Konzertformate und Medienvon Solowerken, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterwerken bis hin zu elektroakustischen Kompositionen, live-electronics, mixed-media Installationen und experimentellen Improvisation. Sie arbeitete mit zahlreichen renommierten Künstler:innen aus verschiedensten Kunstsparten und erforscht eine ungewöhnliche Breite innovativer Themen und Konzepte. Ihre Kompositionen weisen mit ihren komplexen kompositorischen Strukturen eine ausdrucksstarke und eigenständige Musiksprache auf.

Eröffnung

3
02.02.
19:00
Theaterhaus, T1
Bruce Collins Posaune Florentin Ginot Kontrabass Juliet Fraser Sopran Ulrich Löffler Minimoog Joao Pacheco Drumset Hannah Weirich Turntables Rie Watanabe No-Input Mixer Ensemble Musikfabrik Clement Power Leitung

Oscar Bianchi: Plenty for two. Eine idiosynkratische Allianz

für Posaune, Kontrabass und Ensemble (2021/22) ᵁᴬ

Annesley Black: Tolerance Stacks II

für fünf Solisten und Ensemble (2021/22) ᵁᴬ

Durch »Toleranzstapel« wird im Maschinenbau berechnet, welche Abweichungen vom Normverhalten mechanischer Teile toleriert werden können, bevor eine Maschine ausfällt. In TOLERANCE STACKS II ist die »Maschine« das Stück. Annesley Black erforscht die Spannung zwischen Mensch und Maschine und das enorme Potenzial, das eine Übertragung von Eigenschaften elektroakustischer Instrumente auf »klassische« Instrumente eröffnet. Ein Solistenquintett mit analogen elektroakustischen Instrumenten tritt in Dialog mit dem großen Ensemble, wobei alle ParameterHarmonie, Klangqualität, Tempo, Rhythmus, die Rolle von Solisten und Ensemble und die Wahrnehmung von Übergangszuständenan die Grenzen ihrer Toleranz gedrängt werden. Klänge, die kurz vor dem Zerbrechen stehen, vereinen sich zu einzigartigen Momenten: eine unsentimentale Feier dessen, was vergeht und nicht rekonstruiert werden kann.

 

Mit »prächtiger Fülle und Großzügigkeit« eröffnet zuvor Oscar Bianchi fünf pralle Konzerttage im Theaterhaus, wobei die Großzügigkeit der Formanten, der Farben und des Spektrums seiner beiden Soloinstrumente gemeint ist: für den Komponisten ein »Arsenal an Poesie und Verzückung«.

 

Sendung SWR2 JetztMusik
24. Februar 2022 / 21:0522:00 Uhr

»Plenty for two« von Oscar Bianchi ist ein Kompositionsauftrag von Ensemble Musikfabrik
mit Unterstützung von pro helvetia

 

»Tolerance Stacks II« von Annesley Black ist ein Kompositionsauftrag von Musik der Jahrhunderte/Festival ECLAT, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

3 Eröffnung
Hintergrund

Annesley Black TOLERANCE STACKS IIDas Textbuch

Annesley Black: Tolerance Stacks II

The main sources of the text are Thomas A. Edison, American inventor (1847-1931)
and Charles Cros, French poet, inventor (1842-1888).

Written in order of appearance.

 

IBeginnings -Scott/ Cros

Record material:

re-synthesisis of phonautographic recordings made by Edouard-Léon Scott de Martinville (1817-1879). Text- Racine’s Phèdre. Recorded 1853 or 1854. Resynthesized in 2008 by Patrick Feaster, the First Sounds Website, Lawrence Berkely National Laboratory.

http://www.firstsounds.org/

Text: (soprano)

There is an easier way to do this.

 

Thomas Edison, while trying to achieve a clearer representation of the spectrum of orchestral instruments in his recordings made in 1923.[1]

Text: (soprano)

Très jeune,

j’eus une belle fortune

et le goût de la science.. .

J’ai pensé . . .

que l’homme n’est qu’un sténographe des faits brutaux,

qu’un secretaire de la nature palpable;

que la vérité conçue . .

dans un volume immense et confus,

n’est abordable partiellement qu’aux gratteurs,

rogneurs,

fureteurs,

commissionnaires

et emmagasineurs de faits réels,

constatables,

indéniables ; en un mot, qui’l faut être fourmi,

qui’il faut être ciron,

rotifière,

vibrion, qui’il faut n’être rien !

. . .

Observer, observer . . .

(surtout ne jamais penser, rêver, imaginer ; voilà les splendeurs de la méthode actuelle.)

 

Translation (A.Black)

 

Very young,

I had a beautiful fortune

and a taste for science. . .

I thought. . .

that the man is only a stenographer of brutal facts,

a secretary of palpable nature;

that the truth conceived. . .

in an immense and confused volume,

is accessible only partially to the scrappers,

scrapers,

snoopers,

commissioners

and storekeepers of real,

constant,

undeniable facts; In a word, you have to be an ant,

you have to be a mite,

a rotifer,

a vibrio,

you have to be nothing !

. . .

To observe, observe . . .

– Charles Cros, »La Science de L’amour«, from Le Collier de griffes, 1908

 

Part I& II

Record Playback:

Thomas Edison- Speech »Electricity and Progress« at the second annual Electrical Show, Madison Square Gardens, New York, Oct. 3, 1908

Ladies and gentlemen,

 

Those of us who began our love labors at the operator’s key 50 years ago have been permitted to see and assist in the whole modern industrial development of electricity. Since the remarkable experiments of Morse in 1844 and the unsuccessful efforts of Field in 1858 that have come with incredible rapidityone electrical arc after another. So that in practically every respect civilization has been revolutionized.

 

It is still too early to stand outside these events and pronounce final judgement on their lasting value.

But we may surely entertain the belief that the last half of the 19th century was a distinct and distinct in its electrical inventions and the results of the first half was in relation to steam.

 

The lessons of the Jubilee of the Atlantic Cable of 1858 is one of encouragement to all who would act to the resources of our race and extend our control over the forces of Nature. Never was failure more complete, never was higher courage shown, never was triumph more brilliant than that which set 1866 has kept the old world moored alongside the new by cables of steel and copper, the family ties of the civilized world.

 

When I look around at the resources of the electrical field today I feel that I would be glad to begin again my work as an electrician and inventor and we veterans get only older than our successors, the younger followers of Franklin and of Tolbin to realize the measure of their opportunities and to rise to the heights of their responsibilities in this day of electricity.

 

Part III, VII, IXI was always afraid of things that worked the first time

Text: (soprano)

I was always afraid of things that worked the first time

 

Thomas A. Edison, 1877,  upon hearing his voice play back to him from his first tin foil phonograph.[2]

Part IV- Arthur Sullivan

Record Playback:

Sir Arthur Sullivan speech, Little Menlo, 1888, speech recorded on a phonograph cylinder for Thomas Edison at a demonstration of Edison’s phonograoph in London on Oct. 5, 1888; cited from Michael Chanan Repeated Takes: A Short History of Recording and its Effects on Music (London: Verso, 1995) p. 26. See also »Historic Sullivan Recordings« at the Gilbert and Sullivan Archive; and Very Early Recorded Sound at the National Historical Park website. The recording was issued on CD by the British Library (Voices of History 2: NSACD 19-20, 2005)

Myself, I can only say that I am astonished and somewhat terrified at the result of this evenings experiments.

Astonished at the wonderful power you have developed, and terrified at the thought that so much hideous and bad music may be put on record forever! . . ..

But all the same I think it is the most wonderful thing that I have ever experienced, and I congratulate you with all my heart on this wonderful discovery.

 

Part V/ VIYoung Man Fancy/ Rhythm of big generators

Record Playback:

audio samples from the short film »Young Man’s Fancy«1952, Edison Electric Institute Production.

Man: some of these large generators have the rhythm of music. Woman: Do you like music? Man: The music of machinery. Woman: sigh”

(with Beethoven’s Eroica in background) ” Man: The rhythm of big generators”

 

Digital playback/ Record Playback:

a field recording (A. Black, 2008) from a tour through the Hoover Dam (Nevada/Arizona).

Part VI- Record Playback:

»Man: but I do like music!  Woman: Swell! The records are right in the cabinet! «  »Man: oh… the creation of power, the distribution of power and the design of new machines!«

(»Young Man’s Fancy«1952).

 

Part VIII- Hurry up the Machine. I HAVE STRUCK A BIG BONANAZA!

Title:

Thomas Edison: »Hurry up the machine. I HAVE STRUCK A BIG BONANZA« Telegraph sent by Edison to William Walllace, (who was developing an electrical power generator developer for the distribution power) on Sept. 13, 1878, upon developing a working model of the incandescent lightbulb.

Part IX- Glowworm

Text: (soprano)

»Glow wormnot popular-

striving for perfect steadiness, beautiful eyes«[3]

 

I seize the palpitating air. I hoard

Music and speech. All lips that breathe are mine.[4]

 

The majestical myth which Physicists seek[5]

The quick and the dead converse, as I reply.[6]

 

I speak , and the inviolable word

Authenticates its origin and sign . . [7]

I celebrate myself, and sing myself,

And what I assume you shall assume .. [8]

 

»Glow wormnot popular-

striving for perfect steadiness, beautiful eyes«

 

My line of sorrow lies in the realm of technical science-[9]

The majestical myth which Physicists seek.

 

In me are souls embalmed. I am an ear

Flawless as truth , and truth’s own tongue am I.

I am a resurrection; men may hear

The quick and the dead converse, as I reply.

 

»Glow wormnot popular- striving for perfect steadiness, beautiful eyes«

 

PART XIVTestament (Charles Cros)

 

Text: (morse-oscillator key, percussion)

A patient waiter is no loser.

(material for the morse oscillator key part and for the rhythms of the piece). Samuel Morse & Alfred Vailthe first text sent by morse code on a public telegraph, January 1838.

Text: (soprano)

 

Si mon âme claire s’éteint
Comme une lampe sans pétrole,
Si mon esprit, en haut, déteint
Comme une guenille folle,

Si je moisis, diamantin,
Entier, sans tache, sans vérole,
Si le bégaiement bête atteint
Ma persuasive parole,
. . .
(Ne craignez rien, je ne maudis
Personne. Car un paradis
Matinal, s’ouvre et me fait taire.)

 

–            Charles Cros,  Testament from :Le collier de griffes. 1908

[1]     Quoted in Stankley, »Edison 125-foot Horn« Theodore Edison Oral History, 2, 26.
[2]     Quoted in: Edison, His Life and Inventions. Frank Lewis Dyer and Thomas Commerford Martin, New York, 1910, p. 207.
[3]     T. A. Edison, in a letter to the author George Parsons Lathrop in 1890- a character for a planned science fiction book (collaboration between Lathrop and Edison). Quoted in:  Edison,   Edmund Morris, Random House, New York, 2019, p. 288.
[4]     Rev. Horatio N. Powers- first poem spoken into an Edison cylinder: »The Phonograph’s Salutation«, 1877. Transcript in George Gouraud Biographical Collection, TENHP. Quoted in Edison,   Edmund Morris, Random House, New York, 2019. p. 545.
[5]     Consonant-laden phrase used in 1877 to test the phonograph (quoted in: Morris, p. 546)
[6]     Powers, »The Phonographs Solution«, 1877.
[7]     Powers, »The Phonographs Solution«, 1877.
[8]     “Song of myself,  1892, Walt Whitman
[9]     Thomas Edison in a letter to William Ores, 24. Jan.1921, TENHP; (quoted in Morris, p. 15.)